Schonkost für Magen und Darm
So bauen Sie die Ernährung nach dem 3-Stufen-Konzept sanft auf
Autorin : Dr. Astrid LaiminghoferFormat : 21,4 x 15,8 cm
ISBN : 9783830468738
Verlag :
Trias / Thieme Webshop

Über die Autorin :
Dr. Astrid Laimighofer hat Ernährungswissenschaften mit den Schwerpunkten Psychologie, Diätetik und Marketing studiert. Sie lebt in Wien und arbeitet als selbständige Ernährungswissenschaftlerin.
Bei einer akuten Entzündung der Magen- oder Darmschleimhaut oder bei Geschwüren muss zuerst die Entzündungsursache gefunden und beseitigt werden, bevor es an die Umstellung des Essens geht. Es gibt keine bestimmten Regeln für eine Magen- oder Darmdiät.
Je nach Schweregrad der Erkrankung muss man die Kost ausrichten.
Bei einer sehr schweren Erkrankung sollte auf alle Faktoren verzichtet werden, die zu einer Reizung des Magen-Darmtraktes führen können.
In der ganz akuten Phase empfielt es sich ein bis zwei Teetagen einzulegen, ein magenschonenden Tee lauwarm und ohne Süßmittel, dieses sollte man schluckweise trinken und dass regelmäßig über Tag und die Nacht verteilt. Anschließend sollte man mit einer Schleimsuppe aus Haferflocken weitermachen. Je nach dem wie man die Supper verträgt, kann man die Dicke der Suppe steigern bis es ein Brei ist. Anstatt Wasser nimmt man dann Milch, den Brei kann man mit gekochtem und zerkleinertem Obst oder nach Belieben mit Gemüse und Fleisch anreichern. Aber nur Zutaten verwenden die sehr leicht sind und keine Blähungen oder ähnliches auslösen.
Breikost enthält meist nicht alle Nährstoffe in ausreichender Menge, so dass sie nur eine ganz bestimmte Zeit eingesetzt werden kann. Sobald sich Besserung eingestellt hat, kann man zunehmend auf feste Nahrung umstellen. Eine leichte Vollkost wäre empfehlenswert, die Nahrung auf mehrere kleine Mahlzeiten auslegen.
Bei einem nicht so akuten Krankheitsverlauf sollte man eine leichte Vollkost zu sich nehmen.
Prinzipiell gibt es keine Diätvorschriften, man sollte auf schwer bekömmliche Lebensmittel verzichten. Eine leichte Vollkost reicht völlig aus um einen geschwächten Körper ausreichend zu Versorgen. Milch und Milchprodukte sollte man erst ausprobieren ob sie vertragen werden, wenn man sie gut verträgt, kann man sie auch zu sich nehmen. Einige Betroffenen entwickeln ganz plötzlich eine Milchunverträglichkeit, ist dass der Fall, sollte man diese Lebensmittel zunächst meiden.
Achtung bei sehr sauren, süßen, salzigen, stark gewürzten, heißen oder eiskalten Speisen. Auch scharfe Gewürze wie Harissa, Chili, Merrettich, Senf, Essig und Pfeffer sind ungeeignet. So erhöhen die Produktion von Magensäure.
Auch auf blähende Gemüsearten sollte zunächste verzichtet werden, zu den blähenden Arten gehören Zwiebeln, Bohnen, Kohl, Paprikagemüse, Gurkensalat, rohes Stein- und Kernobst sowie Hülsenfrüchte. Klingen die Symtome ab, kann man nach und nach können geringe Mengen ausprobieren, ob Sie sie wieder vertragen werden.
Sehr fette Speisen und auch fettlastige Backwaren, frisches Brot und Vollkornbrot führen häufig zu Beschwerden. Auch Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke wie zumBsp. Cola sollten nicht in größeren Mengen getrunken werden, sie regen zusätzlich die Säurebildung an. Das selbe gilt auch für schwarzen Tee und kohlendioxidhaltige Getränke.
Bei der Zubereitung der Speisen sollte auf geröstete, frittierte oder scharf gebratene Speisen verzichtet werden, Sie sind meist schlecht bekömmlich.
Um die Beschwerden langfristig in den Griff zu bekommen, muss dringlich die Lebensweise und das Essverhalten geändert werden. Alle Lebensmittel, die Beschwerden auslösen, auf die sollte konsequent verzichtet werden.
Ein richtig guter Ratgeber mit tollen Rezepten, es ist alles gut beschrieben und so einfach zum umsetzten und nachkochen!
So macht gesundes Kochen Spaß.
Erschienen : 2014
1. Auflage
Preis : EUR [D] 14,99
Bestellen : Direkt über den Verlag
Preis : EUR [D] 14,99
Bestellen : Direkt über den Verlag
Über die Autorin :
Dr. Astrid Laimighofer hat Ernährungswissenschaften mit den Schwerpunkten Psychologie, Diätetik und Marketing studiert. Sie lebt in Wien und arbeitet als selbständige Ernährungswissenschaftlerin.
Kurzbeschreibung :
Magen und Darm schonen - aber mit Geschmack!
Überstandene OP, akuter Entzündungsschub oder Magengeschwür - in manchen Situationen muss unser Verdauungstrakt ein paar Gänge zurückfahren. Mit einem langsamen Kostaufbau unterstützen Sie ihn dabei besonders gut. Das 3-Stufen-Konzept in diesem Buch ist genau darauf ausgerichtet: So finden Sie schrittweise und immer optimal versorgt zurück zu Ihrer gewohnten Ernährung.
- Stufe um Stufe: von kompletter Entlastung durch Tees und Brühen in Stufe 1 über leicht verdauliche Speisen in Stufe 2 bis hin zu den ersten gut bekömmlichen Gerichten in Stufe 3 - so bauen Sie Ihre Ernährung behutsam auf.
- 110 Rezepte: die besten Rezepte für jede Stufe - gut verträglich, abwechslungsreich und garantiert mit Geschmack.
Magen und Darm schonen - aber mit Geschmack!
Überstandene OP, akuter Entzündungsschub oder Magengeschwür - in manchen Situationen muss unser Verdauungstrakt ein paar Gänge zurückfahren. Mit einem langsamen Kostaufbau unterstützen Sie ihn dabei besonders gut. Das 3-Stufen-Konzept in diesem Buch ist genau darauf ausgerichtet: So finden Sie schrittweise und immer optimal versorgt zurück zu Ihrer gewohnten Ernährung.
- Stufe um Stufe: von kompletter Entlastung durch Tees und Brühen in Stufe 1 über leicht verdauliche Speisen in Stufe 2 bis hin zu den ersten gut bekömmlichen Gerichten in Stufe 3 - so bauen Sie Ihre Ernährung behutsam auf.
- 110 Rezepte: die besten Rezepte für jede Stufe - gut verträglich, abwechslungsreich und garantiert mit Geschmack.
Inhalt :
Meine Meinung :- Schonkost - was ist das ?
- Basiswissen zur schonenden Kost
- Magen - Darm - Erkrankungen
- Das 3 Stufen Konzept zum schonenden Kostaufbau
- Lecker essen in jeder Phase
- Rezepte für Stufe 1-3
- Und so geht´s weiter - die leichte Vollkost
- Register
- Rezept- und Zutatenverzeichnis
Bei einer akuten Entzündung der Magen- oder Darmschleimhaut oder bei Geschwüren muss zuerst die Entzündungsursache gefunden und beseitigt werden, bevor es an die Umstellung des Essens geht. Es gibt keine bestimmten Regeln für eine Magen- oder Darmdiät.
Je nach Schweregrad der Erkrankung muss man die Kost ausrichten.
Bei einer sehr schweren Erkrankung sollte auf alle Faktoren verzichtet werden, die zu einer Reizung des Magen-Darmtraktes führen können.
In der ganz akuten Phase empfielt es sich ein bis zwei Teetagen einzulegen, ein magenschonenden Tee lauwarm und ohne Süßmittel, dieses sollte man schluckweise trinken und dass regelmäßig über Tag und die Nacht verteilt. Anschließend sollte man mit einer Schleimsuppe aus Haferflocken weitermachen. Je nach dem wie man die Supper verträgt, kann man die Dicke der Suppe steigern bis es ein Brei ist. Anstatt Wasser nimmt man dann Milch, den Brei kann man mit gekochtem und zerkleinertem Obst oder nach Belieben mit Gemüse und Fleisch anreichern. Aber nur Zutaten verwenden die sehr leicht sind und keine Blähungen oder ähnliches auslösen.
Breikost enthält meist nicht alle Nährstoffe in ausreichender Menge, so dass sie nur eine ganz bestimmte Zeit eingesetzt werden kann. Sobald sich Besserung eingestellt hat, kann man zunehmend auf feste Nahrung umstellen. Eine leichte Vollkost wäre empfehlenswert, die Nahrung auf mehrere kleine Mahlzeiten auslegen.
Bei einem nicht so akuten Krankheitsverlauf sollte man eine leichte Vollkost zu sich nehmen.
Prinzipiell gibt es keine Diätvorschriften, man sollte auf schwer bekömmliche Lebensmittel verzichten. Eine leichte Vollkost reicht völlig aus um einen geschwächten Körper ausreichend zu Versorgen. Milch und Milchprodukte sollte man erst ausprobieren ob sie vertragen werden, wenn man sie gut verträgt, kann man sie auch zu sich nehmen. Einige Betroffenen entwickeln ganz plötzlich eine Milchunverträglichkeit, ist dass der Fall, sollte man diese Lebensmittel zunächst meiden.
Achtung bei sehr sauren, süßen, salzigen, stark gewürzten, heißen oder eiskalten Speisen. Auch scharfe Gewürze wie Harissa, Chili, Merrettich, Senf, Essig und Pfeffer sind ungeeignet. So erhöhen die Produktion von Magensäure.
Auch auf blähende Gemüsearten sollte zunächste verzichtet werden, zu den blähenden Arten gehören Zwiebeln, Bohnen, Kohl, Paprikagemüse, Gurkensalat, rohes Stein- und Kernobst sowie Hülsenfrüchte. Klingen die Symtome ab, kann man nach und nach können geringe Mengen ausprobieren, ob Sie sie wieder vertragen werden.
Sehr fette Speisen und auch fettlastige Backwaren, frisches Brot und Vollkornbrot führen häufig zu Beschwerden. Auch Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke wie zumBsp. Cola sollten nicht in größeren Mengen getrunken werden, sie regen zusätzlich die Säurebildung an. Das selbe gilt auch für schwarzen Tee und kohlendioxidhaltige Getränke.
Bei der Zubereitung der Speisen sollte auf geröstete, frittierte oder scharf gebratene Speisen verzichtet werden, Sie sind meist schlecht bekömmlich.
Um die Beschwerden langfristig in den Griff zu bekommen, muss dringlich die Lebensweise und das Essverhalten geändert werden. Alle Lebensmittel, die Beschwerden auslösen, auf die sollte konsequent verzichtet werden.
Ein richtig guter Ratgeber mit tollen Rezepten, es ist alles gut beschrieben und so einfach zum umsetzten und nachkochen!
So macht gesundes Kochen Spaß.
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