Autor : Andreas Austilat
Verlag : Goldmann
Vita :
Andreas Austilat, geboren 1957, ist stellvertretender Leiter des Ressorts Sonntag beim Tagesspiegel. Regelmäßig erscheint dort seine beliebte Kolumne "Meine Frau, ihr Garten und ich". Er ist verheiratet, hat Sohn und Tochter und lebt in Berlin – wenn er nicht gerade mit dem Wohnwagen unterwegs ist.
Klappentext :
Inhalt :
Sommerzeit - Reisezeit ... und imHandgepäck ein lustiges Buch.
Wenn man leidenschaftlicher Camper ist findet man das Buch vielleicht nicht so lustig, ich konnte jedenfalls herzhaft Lachen ;)
Ich wusste gar nicht, dass man beim Campen auf sovieles achten muss !
Echte Camper die campen Sommer wie Winter ... fahren überall mit ihrem Wagen hin und scheuen vor nichts zurück. Sie nehmen den Krach der anderen Mitcamper aus sich, die mal wieder sturzbetrunken im Campingstuhl vom Grill sitzen, in ihren ausgelatschten Adiletten, in kurzen Hosen, Oberkörperfrei und mit weißen Socken versteht sich.
Beim Campen muss man auf alles gefasst sein ... ein Camper sollte in jedem Fall immer eine ordentliche Portion Mückenspray im Gepäck haben wenn er losfährt, oder die Supermärkte kennen die welches verkaufen. Ein Fön ist auch nicht schlecht falls mal die Abwasserrohre einfrieren, dann kann man die schnell wieder damit auftauen. Oft gebraucht wird ein Starthilfekabel und Glühbirnen die man in der Gemeinschaft gerne mal weitergibt und ausleiht.
Eine Schaufel wird ab und an auch mal benötigt, gerade dann wenn es ordentlich geregnet hat. Auch der Standort der Wohnwagens sollte genau überlegt sein, stehst Du unter tropfenden Harzbäumen, kannst du dich schon darauf freuen, stundenlang mit stinkendem Harzentferner auf dem Dach zu liegen und zu schrubben. Es empfieht sich auch nicht direkt am Strand zu stehen, da ist es zu heiß und das Ding steht vor Hitze.
Ein Camper hilft seinen Gleichgesinnten immer, egal aus welchem Zipfel der Erde er kommt. Camper sind ein Völkchen für sich, dazu muss man Geboren sein ... Ich hab damit ja nix am Hut, mir sind diese Geflogenheiten zu "Normal" und entsprechen nicht meinen Vorstellungen von einem entspannten Urlaub.
Was aber nichts an diesem Buch ausmacht, es ist sehr amüsant und lustig geschrieben, so dass man es in einem Zuge durchlesen kann.
Wer jetzt noch keine Lust aufs Campen hat, der bekommt sie spätestens nach diesem Buch.
Empfehlenswert!

Verlag : Goldmann
Erschienen :17. März 2014
Auflage : 1
Broschur : 288 Seiten Format : 12,5 x 18,7 cm
Sprache : Deutsch
ISBN : 978-3-442-15773-0
Preis : €
8,99 [D]
|
€
9,30 [A]
|
CHF
13,50
Direkt bestellen : Verlag
Vita :
Andreas Austilat, geboren 1957, ist stellvertretender Leiter des Ressorts Sonntag beim Tagesspiegel. Regelmäßig erscheint dort seine beliebte Kolumne "Meine Frau, ihr Garten und ich". Er ist verheiratet, hat Sohn und Tochter und lebt in Berlin – wenn er nicht gerade mit dem Wohnwagen unterwegs ist.
Willkommen im Vorzelt zur Hölle
„Meine
Frau stammt aus einer Camper-Familie. Ich wusste nicht, was das
bedeutet. Mein Gott, ich war verliebt, da hört man nicht immer so genau
hin. Die Fotos von diesem zahnsteinfarbenen Ei, das ihr Vater hinter dem
Auto herzog und in dem sie die Sommer ihrer Kindheit verbracht hat,
hielt ich für farbstichige Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit. Ich
hatte ja keine Ahnung, dass dies mal meine Gegenwart werden würde ...“
- Vorwort
- Kapitel 1-12
- Danksagung
Meine Meinung :
Sommerzeit - Reisezeit ... und imHandgepäck ein lustiges Buch.
Wenn man leidenschaftlicher Camper ist findet man das Buch vielleicht nicht so lustig, ich konnte jedenfalls herzhaft Lachen ;)
Ich wusste gar nicht, dass man beim Campen auf sovieles achten muss !
Echte Camper die campen Sommer wie Winter ... fahren überall mit ihrem Wagen hin und scheuen vor nichts zurück. Sie nehmen den Krach der anderen Mitcamper aus sich, die mal wieder sturzbetrunken im Campingstuhl vom Grill sitzen, in ihren ausgelatschten Adiletten, in kurzen Hosen, Oberkörperfrei und mit weißen Socken versteht sich.
Beim Campen muss man auf alles gefasst sein ... ein Camper sollte in jedem Fall immer eine ordentliche Portion Mückenspray im Gepäck haben wenn er losfährt, oder die Supermärkte kennen die welches verkaufen. Ein Fön ist auch nicht schlecht falls mal die Abwasserrohre einfrieren, dann kann man die schnell wieder damit auftauen. Oft gebraucht wird ein Starthilfekabel und Glühbirnen die man in der Gemeinschaft gerne mal weitergibt und ausleiht.
Eine Schaufel wird ab und an auch mal benötigt, gerade dann wenn es ordentlich geregnet hat. Auch der Standort der Wohnwagens sollte genau überlegt sein, stehst Du unter tropfenden Harzbäumen, kannst du dich schon darauf freuen, stundenlang mit stinkendem Harzentferner auf dem Dach zu liegen und zu schrubben. Es empfieht sich auch nicht direkt am Strand zu stehen, da ist es zu heiß und das Ding steht vor Hitze.
Ein Camper hilft seinen Gleichgesinnten immer, egal aus welchem Zipfel der Erde er kommt. Camper sind ein Völkchen für sich, dazu muss man Geboren sein ... Ich hab damit ja nix am Hut, mir sind diese Geflogenheiten zu "Normal" und entsprechen nicht meinen Vorstellungen von einem entspannten Urlaub.
Was aber nichts an diesem Buch ausmacht, es ist sehr amüsant und lustig geschrieben, so dass man es in einem Zuge durchlesen kann.
Wer jetzt noch keine Lust aufs Campen hat, der bekommt sie spätestens nach diesem Buch.
Empfehlenswert!

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